Über mich

Seit meiner frühesten Jugend konnte ich mich für die Fotografie begeistern. Zunächst eine analoge Mittelformatkamera und später eine Kleinbild-Spiegelreflexkamera waren meine ständigen Reisebegleiter. Durch eigene praktische Erfahrungen und später durch zahlreiche Workshops und Studienreisen konnte ich meine fotografischen Kenntnisse vertiefen und erweitern.

 

Im Laufe der Zeit hat sich mein fotografisches Interesse etwas verlagert hin zur Natur- und Landschaftsfotografie.  Zeitweise habe ich mich sehr intensiv mit der Makrofotografie beschäftigt. Später fand auch eine reduzierte Formensprache bis hin zur Abstrahierung einen Platz in meinem Portfolio sowie grundsätzlich eine intensivere Hinwendung zum Schwarzweißbild. In fast schon logischer Konsequenz dazu habe ich mich wieder auf die analogen Wurzeln meiner fotografischen Tätigkeit besonnen und arbeite bei bestimmten Themen gerne wieder mit dem analogen Mittelformat. Dessen Bildausdruck ist für mich nach wie vor durch keine digitale Technik ersetzbar.

 

Bei meinen Schwarzweißbildern ist es mir wichtig, möglichst viele fein differenzierte Grauwerte wiederzugeben, den Kontrast moderat zu halten und allzu dominierende Schwarzanteile zu vermeiden. Auf der anderen Seite bevorzuge ich bei meinen Farbbildern eine möglichst zurückhaltende Farbgebung und sanfte, pastellartige Farbverläufe. Dies mag auch daran liegen, dass ich für einige Bilderserien das Thema „Stille“ im Fokus habe und „schreiende“ Farben hierzu denkbar ungeeignet sind.

 

Überhaupt ist es mir ein Anliegen, mit meinen Bildern einen Gegenpol zum hektischen Alltag zu setzen, einen visuellen Raum für Ruhe, Stille und Geborgenheit zu schaffen, der im Betrachter neue Kräfte entfalten kann.
Daneben möchte ich einerseits die negativen Auswirkungen des menschlichen Handels auf die Umwelt thematisieren, andererseits aber auch – mit Blick auf die weltweit gigantischen Umweltzerstörungen – einen optimistischen Blick auf den Überlebenswillen der Natur werfen.

 

Ganz bewusst habe ich für meine Arbeit die klassische Schreibweise „Photographie“ gewählt (in den Texten werde ich das übliche "Fotografie" verwenden). Ich möchte damit einen Bogen zu den Wurzeln dieser bildgebenden Darstellungsform schlagen („Zeichnen mit Licht“) und auch mich selber immer wieder daran erinnern, wie wichtig das richtige Licht für ein gutes Foto ist. Die Suche danach kann viel Zeit in Anspruch nehmen und auch erhebliche körperliche Anstrengung erfordern, um den am besten geeigneten Ort zu finden. Ein Fotograf muss leidensfähig sein. Kurzum: Fotografie braucht Zeit und Leidenschaft.